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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 3 Monate her #20883

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Hallo Nils,

so habe ich es gemeint mit dem Messing-Turm.
Mit der Knautschzone hast du allerdings absolut recht. Das Blech ist dann verdengelt, GFK würde es einfach wegstecken.
Ich habe halt auch an die Möglichkeit der Detaillierung gedacht. Einige Dinge könnte man in Messing wesentlich besser darstellen. Außerdem hätte ich halt eine Form gespart.

Vielleicht sollte ich die Sache nochmal bei einem Gerstensaft überdenken, bzw. einfach mal aus dem vorhandenen dünnen Messingblech mal einen kleinen Turmabschnitt herstellen. Dann kann man die Sache besser einschätzen.

Ich danke dir auf jeden Fall für den Hinweis.
Grüße

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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 3 Monate her #20885

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Hallo Andreas,

auch ich habe den Turm für meine Curie / SM-U14 aus Messingblech selber geätzt. Die Bleche habe ich jedoch bei www.saemann-aetztechnik.de/ bestellt. Ich habe 0,3mm Bleche verwendet. Im Gegensatz zu Platinen muss man recht lang entwickeln, das hat mich am Anfang sehr verwundert. Da muss man dann auch aufpassen, dass auf beiden Seiten gleichmäßig geht. Geätzt habe ich bisher in einem selbstgebauten Ätzgerät mit Blubberstein, der hat sich jedoch mit der Zeit zugesetzt, so dass eine Art "Kreislauf" des Ätzmittels entstanden ist, der dafür gesorgt hat, dass am Rand schneller geätzt wurde, als in der Mitte. Dann wurden die Ergebnisse echt bescheiden. Mein neues Sprühätzgerät ist jetzt aber schon fast fertig, damit sollten die Ergebnisse dann deutlich besser werden.

Was hast Du denn für Equipment?

Viel Erfolg und berichte ja schön weiter mit vielen Bildern.

Markus
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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 3 Monate her #20886

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Hallo Markus,

ich sehe, du kommst ja aus meiner Ecke. Wo bist du immer so unterwegs?

Meine Ätztechnik besteht aus einem selbst gebauten Schubladenbelichter. Dort kann ich Belichtungen im DinA4 Format erledigen. Meine Ätze ist der Isel-Küvette nachempfunden und kann ca. doppeltes Europlatinen-Maß. Für Platinen klappt das alles super. Messing habe ich bisher noch nicht probiert, die Zeit wird aber wesentlich zunehmen. Es stehen ja 35µm gegen 300µm.

Betreibst du das Ätzen öfter? Wenn du dir eine Sprühätzanlage baust, muss es sich ja schon lohnen, oder?

Wie sieht es mit der Stabilität des Turmes bei deinem Boot aus? Kannst du die Bedenken von Nils bestätigen?
Grüße

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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 3 Monate her #20889

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Hallo Andreas,

ich treib mich vor allem auf der Uni rum, muss ja arbeiten! Mein Boot ist nun schon seit ca. 5 Jahren im Trockendock und wird nicht fertig. Liegt daran, dass ich nur bei meinen Eltern bauen kann, hier in meinem WG-Zimmer ist da einfach kein Platz.

Ich habe auch einen selbstgebauten Belichter aus einem Gesichtsbräuner. Einen Schubladen-Belichter kannte ich bis jetzt noch nicht. Kannst Du mal ein Bild zeigen? Ich hatte auch erst ein selbstgebautes Ätzgerät, ähnlich wie der von isel, also so einen mit Blubberschlauch. Der hat sich jetzt aber wie gesagt zugesetzt und da hab ich mir gedacht, wenn dann mach ichs gleich richtig und bau mir eine Sprühätze. Auch wenn das vollkommen übertrieben ist für die fünf Platinen und das eine Messingblech pro Jahr. Aber egal, Bauen macht ja auch Spaß.

Mein Turm ist recht stabil, ich habe einige Spanten innen aus Polystyrol, aber als Rambock für Feindkontakt taugt das ganz sicher nicht. Ganz abgesehen von den vielen Details die da dran sind, die würden jedoch auch bei einem GFK-Turm abgehen. Mein Boot wird aber vermutlich eh nur in der Vitrine stehen, wenns mal läuft. Bin nicht so das Spielkind... :-D

Aber auch ich bin der Meinung, dass ein Turm aus GFK bei gleichem Gewicht stabiler und robuster wäre. Wenn ich das nächste Mal bei meinen Eltern bin, werd ich den Turm mal auf die Waage legen, dann kann ich Dir berichten, wie schwer er ist. Dafür kannst du bei einem Messing-Turm alle Nieten und alle Details abbilden, wies dir beliebt. Ich habe dafür aber unzählige Stunden vorm CAD gesessen, bis es soweit war, dass ich ätzen konnte. Vom Zeitaufwand her bestimmt genauso, wie beim Laminieren mit Positiv-Negativform-Positiv.

Mir waren jedoch die Details wichtiger, als die Stabilität. Ich denke daran solltest Du auch deine Entscheidung festmachen.

Viele Grüße,
Markus
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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 3 Monate her #20890

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Hallo Andreas
das mit den Ätzteilen solltest Du vielelicht nicht ganz "verlegen".
Die Details kann man ja als Ätzteil gestalten, anschließend werden die einfach "aufgeklebt".
Nach dem lackieren fällt das überhaupt nicht auf. Türen, Schotts etc. sind meist höher oder tiefer als die eigentliche Oberfläche.
Für Gitter, kann man auch ganze Bereiche ausschneiden und dann Gitter einsetzen.
Schau Dir mal die Boote von 17b (Stefan) und Kilo (Manni) genau an. Dort ist dieses detailieren so umgesetzt.

Grüße Nils
V300: 6S/2P 8000mAh; HP355/45/8; 63mm; Rx:FUTABA 138DP; MMKS
V80: 3S/2P 4400mAh; HK42xx 700kV; 36mm; Rx: GRAUPNER R16SCAN; MMI-Mini
SHARK-Y: 3S/1P 2200mAh; NTM2836 750kv; 42mm; Rx: GRAUPNER R16SCAN; MMI
Tx:MC24

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Baubericht Typ XXIII in 1:30 16 Jahre 2 Monate her #20933

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Hallo Markus, hallo Nils,

entschuldigt bitte, dass ich mich bis jetzt nicht gemeldet habe. Leider war die Zeit in den letzten Tagen etwas knapp.

Die Argumente die für einen Turm in GFK-Bauweise sprechen haben mich doch überzeugt. Da ich kein reines Vitrinenmodell bauen möchte, werde ich den Turm wohl in GFK erstellen und die Details ggf. ätzen.
Mal sehen was sich mit dieser Methode so alles darstellen lässt.

@Markus
Hier hast du mal ein Bildchen eines "Schubladen-Belichters". Es handelt sich dabei um eine etwas abgespeckte Version, da die Filme lediglich durch das Gewicht der Scheiben auf die Platine gedrückt werden. Bisher hat mir das aber immer ausgereicht. Vorher konnte ich einen Isel-Belichter mit Vakuum verwenden. Einen wirklichen Nachteil konnte ich nicht erkennen.
Es handelt sich dabei um ein Gestell aus Item-Profilen (die waren gerade über). Darin befinden sich oben und unten jeweils vier UV-Leuchtstoffröhren. Die Steuerung habe ich auf Basis eines Atmels realisiert.
Grüße

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