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THEMA: Nautilus (Engel-Bausatz)

Nautilus (Engel-Bausatz) 5 Tage 21 Stunden her #35672

Moin allerseits,

seit ungefähr 4 Jahren liegt ein Engel-Bausatz der Nautilus bei mir im Regal, zum einen wegen Zeitmangels, zum anderen, weil sich schon beim Sichten des Materials Probleme ankündigten, bei denen einem die Lust vergehen könnte, das Projekt endlich mal anzufangen.

Das Ganze hat eine Vorgeschichte, die in mein zartes Alter von 16 Jahren zurückreicht, also eine halbe Ewigkeit ;) Nachdem ich damals den Disney-Film mit Kirk Douglas gesehen hatte, war es um mich geschehen. Ich wollte unbedingt dieses Boot haben, ferngesteuert natürlich. Es wurden die Pläne gezeichnet im gigantischen Maßstab 1:25 (die Technik sollte ja schließlich ausreichend Platz haben ;) ) und es wurde ein Wasserlinien-Mockup aus Schuhkarton gebaut.



Schließlich stand auch das komplett mit der Handlaubsäge ausgesägte Spantgerippe mit stolzen 275 cm im, Wohnzimmer.



Dem jugendlichen Übermut machte später die Realität ein Ende, mit der Erkenntnis, dass ich für dieses Teil fast eine "Werfthalle" gebraucht hätte, alleine schon beim Bau des GfK-Rumpfes. Also wurde das Gerippe später (auch wegen diverser Umzüge) abgebrochen und das Projekt einstweilen schweren Herzens beerdigt. Nur das Pappmodell und die Schraube, die ich zwischendurch gebaut hatte, blieb übrig



Jetzt, mehr als 30 Jahre später, ist der Nautilus-Virus immer noch vorhanden und die finanziellen Möglichkeiten, sich den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Leider habe ich nicht zugegriffen, als Custom Replicas vor einigen Jahren eine 100%ig akkurate Disney-GfK-Nautilus im Maßstab 1:35 anbot. Das Modell mit all seinen Nieten und Details war ein Traum! Da ich immer noch nicht den Platz habe, solch einen Rumpf selber zu bauen, "musste" zwangsläufig die Engel-Nautilus gekauft werden. Alle anderen Modelle am Markt waren mir einfach zu klein (z.B. im Maßstab 1:77).

Da ich aber zuletzt vor über 30 Jahren im Modellbau aktiv war, dachte ich mir ganz unbescheiden, dass ich Euch mit Eurer Expertise für dieses Projekt anzapfe ;) ;) ...wenn Ihr Geduld mit mir habt...

Vor einigen Jahren hat bereits der Forums-User "Nixblicker" (Bertram, vielleicht ließt Du dies ja ;) ) das Engel-Modell traumhaft veredelt und mich dadurch wieder heiß auf dieses Thema gemacht . Der Mann hat wirklich eindrucksvoll demonstriert, was man aus dem Baukasten machen kann!

Um "warm" zu werden, hatte ich vor einiger Zeit schon einmal versucht, den Propeller zu bauen, diesmal etwas originalgetreuer. Der "Prototyp" ist aber noch verbesserungsfähig, denke ich...



In dieser Woche bin ich schließlich eine meiner Hauptsorgen angegangen, nämlich die Wellenanlage. Ich wollte an Stelle des von Engel vorgesehenen lauten Getriebemotors einen bürstenlosen Außenläufer (Langsamläufer) einbauen, mit einer Wellenanlage (Simmerring), wie sie z.B. Norbert Bürgen anbietet. Für diesen Motor passte natürlich nichts am Markt, weshalb ich mich die letzten Tage an der Drehmaschine versucht habe



Den Sitz des Simmerrings habe ich mit 0,25 mm Untermaß gedreht, um das gute Teil später einzupressen. Hier habe ich ihn mal probeweise ca. 1,5 mm eingerückt und von außen fast schon nicht mehr rausbekommen. Das scheint also zu passen...



Als nächstes werde ich versuchen, auf dem Teilapparat die Befestigungslöcher einigermaßen genau in den Flansch zu bohren. Hoffentlich klappt das, wie geplant. Bei solchen Unterfangen ist ja das vorherige Zentrieren immer ein kritisches Thema, damit´s nachher mit den Kurbelumdrehungen des Kreuztisches im Durchmesser hinhaut...

Ich melde mich, wenn Resultate zu berichten sind.

Gruß in die Runde und allen ein angenehmes Wochenende

Caspar
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Nautilus (Engel-Bausatz) 3 Tage 20 Stunden her #35674

Hallo allerseits,

habe jetzt auch den Dreh zum richtigen Einfügen der Bilder raus, danke Dirk für den Hinweis ;)

Was ich vergaß, zu erwähnen: Zusätzlich zum dieser Wellenanlage muss auch noch eine Adapter-Platte für den Motor angefertigt werden, weil die Befestigungsgewinde in seinem Lagerschild leider zu dicht an der Welle stehen und deswegen unter dem Kupplungstunnel der Wellenanlage liegen. Der Motor (samt Adapterplatte) soll später von der gut zugänglichen "Wasserseite" aus mit zwei oder drei Inbusschrauben zu lösen sein.

P.S. : Ich hoffe, dass die "Ruhe" nach meinem Beitrag nur an der Urlaubszeit und den zuerst nicht sichtbaren (weil falsch eingebundenen Bildern) liegt und nicht am Langweiligkeitsgrad meines Berichtes ;) ;) ;)

Grüße in die Runde

Caspar

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